Dipl.-Psych. Detlev Laß                          Dipl.-Psych.Tamara   Markert- Kurrer                     M. Sc. Jasmin Plesse                                    M. Sc. Rogerio Sene Silva
 
Am Treptower Park 51, 12435 Berlin - Treptow

Essstörungen

 

Anorexie:

  • Ausgeprägte Angst vor Ge­wichts­­­zu­­nah­­­me trotz Untergewicht
  • Stark reduziertes Essverhalten
  • Gefühl, unförmig und dick zu sein
  • Selbstwertstörungen

Bulimie:

  • Angst vor Gewichtszunahme
  • Ständige gedankliche Be­schäf­ti­gung mit dem Essen
  • Wechsel zwischen reduziertem Ess­ver­hal­ten und Essanfällen mit anschließendem Erbrechen

Magersucht

Magersucht (Anorexia nervosa) ist durch einen absichtlich und selbst herbei­­ge­­führ­­ten Ge­wichts­ver­lust ge­kenn­­zeich­­net. Durch Hungern und Kalorienzählen  wird versucht, dem Körper mög­lichst wenig­ Nah­rung zuzuführen, durch kör­per­liche Aktivitäten soll der Energie­ver­brauch gesteigert werden. Die betroffene Person sieht dabei den eigenen kör­per­li­chen Zustand häufig nicht, sie em­pfin­det sich als zu dick, auch noch mit extremem Untergewicht (Körper­schema­stö­rung).

Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa)

Bei der Ess-Brech-Sucht (Bulimie, Bulimia nervosa) sind die Betroffenen meist normalgewichtig, haben aber große Angst vor der Gewichtszunahme, dem  „Dickwerden“; man kann das als „Gewichtsphobie“ umschreiben. Sie ergreifen deshalb ungesunde Gegenmaßnahmen wie Erbrechen, exzessiven Sport, AbführmittelgebrauchFasten oder Einläufe. Dadurch kommt der Körper in einen Mangelzustand und es kommt zu so genannten Ess-Attacken, wobei große Mengen Nahrung auf einmal verzehrt werden. Neben diesen Heißhunger-bedingten Fressattacken kommt es noch zu stressbedingten. Das Überessen und Erbrechen wird häufig als »erleichternd« erlebt.

Binge-Eating-Störung

Essattacken treten zum Teil im Zu­sammen­­hang mit suchtartigen Heiß­­hunger­ge­füh­len auf, wobei der Suchtcharakter der Essstörung umstritten ist. Von einer Binge-Eating-Störung wird ge­spro­chen, wenn während mindestens drei Monaten an mindestens einem Tag pro Woche eine Essattacke auftritt, bei der in kurzer Zeit un­ge­wöhn­lich große Mengen an Nahrungsmitteln aufgenommen werden. Die Betroffenen verlieren die Kontrolle über die Nahrungsaufnahme. Außerdem müssen min­des­tens drei der folgenden fünf Bedingungen zutreffen:

  • essen, ohne hungrig zu sein
  • besonders schnelles Essen
  • essen, bis ein unangenehmes Völlegefühl einsetzt




 
 
 
 
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